Alles, was eine Kleinbrauerei braucht !? Freitag, 13. März 2015

Für alle, die sich schon immer eine eigene Kleinbrauerei, Hausmosterei oder einen Hobbyweinkeller gewünscht haben, habe wir Startersets zusammengestellt. Die Startersets beinhalten alle nötigen  Zubehörteile und können natürlich nach Kundenwunsch auf entsprechend geändert werden.

Unsere  Startsets Kleinbrauerei 200l und 500l orientieren sich am Braumeister Hersteller Speidel. Die beiden Schemata zeigen übersichtlich, wie Ihre Brauerei aussehen könnte und welche Elemente das Starterset enthält.

Braumeister 200 Liter Braumeister 500 Liter
Edelstahl-Rollenwanne Thermomanschette
Malzmühle Edelstahl-Rollenwanne
Schlauchset 5 Meter Malzmühle
Kühlaggregat Chilly Schlauchset 5 Meter
Edelstahl-Gärtank 240 Liter Kühlaggregat Chilly 1,7 KW
Rollsockel Edelstahl-Gärtank 625 Liter
Edelstahl-Kugelhahn 2 x Edelstahl-Kugelhahn zu Gärtank FD 2x
Gärspund / Stopfen Gärspund und Stopfen für den Gärtank
Standzylinder Standzylinder zur Bierspindel
Bierspindel Bierspindel
Reinigungsset Reinigungsset
Netto Listenpreis 17.040,00 € 31.390,00 €
MwSt. 3.237,60 € 5.964,10 €
Bruttoverkaufspreis 20.277,60 € 37.354,10 €

 

Lieferung frei Haus – Keine Versandkosten.

Das Starterset enthält alles, was Sie benötigen um sofort mit dem Brauen starten zu können. Zur Reifung sind noch entsprechende Reife-Drucktanks oder eine entsprechende Anzahl an KEGs zu berücksichtigen.

 

speidel_braumeister_starterset_200_liter

speidel_braumeister_starterset_500_liter

 

Gern vermitteln wir Ihnen ein passendes Finanzierungs- oder Leasingangebot.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie vor Ort bei der Errichtung und Aufbau der Brauerei. Auch eine kleine Einweisung und die ersten Schritte zum Brauen können von uns begleitet werden.

Fordern Sie doch einfach ein persönliche Angebot bei uns an. Sie haben Fragen, rufen Sie uns unter 0351 4828980 von Mo-Fr jeweils von 09:00-19:00 Uhr an.

Bierbrauen24.de geht online Mittwoch, 29. Mai 2013

Viele Winzer und den Weinfreunde lieben nicht nur den vergorenen Traubensaft, sondern schätzen auch Malz und Hopfen. Es lag es auch für uns nahe unsere Portal von weinbau24.de und obstbaushop.de um einen speziellen Bierbrau-Onlineshop zu erweitern. Wir freunen uns deshalb, dass Sie ab sofort alle Produkte rund Malz, Hopfen und Wasser unter der URL http://bierbrauen24.de/ bestellen können.

Für unsere Shopstruktur stand das deutsche Reinheitsgebot pate. So haben wir die 4 Hauptkategorien nach den 3 Zutaten Malz, Hopfen und Wasser und dem Bierfass benannten. Dabei finden Sie unter den der Kategorien Malz auch Malz und Bierpakete sowie attraktive Startersets mit denen sie gleich loslegen können. In der 2ten Kategorie finden Sie neben Hopfen und Hopfenpellets auch Hefe und alle anderen Additive. In der 3ten Kategorie gibt es nicht etwa Wasser zu kaufen, sondern wir verstehen dies als den Prozess des Bierbrauen. Hier finden Sie alle Maschinen wie den Spiedel Braumeister, Filter, Pumpen, Mühlen und andere Geräte. Ebenso gibt es in dieser Kategorie Mess- und Labortechnik soweie alle Utensilien zur Reinigung der Brauanlagen. In der letzte Kategorie dreht sich alles um Fässer, Flaschen und die Abfüllung. Nützliches Zubehör sowie Literatur können Sie hier finden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei bierbrauen24.de und nehmen gern Kritik und Lob entgegen.

Bierbrauen24.de – TEST Freitag, 13. Juli 2012

Da wir immer wieder mit dem einen oder anderen Bierbrauer in Kontakt geraten und wir in den letzten beiden Jahren einiges an Bierbrau Equipment an Hobbybrauer und große Brauereien verkauft haben, wollten wir das mit dem BierBrauen auch mal versuchen.  In der letzten Woche haben wir mal wieder einen Speidel Braumeister 20 l verkauft und uns gleich ein eigenes Malzpaket – Luxe Pils –  von Brewferm bestellt.

Natürlich haben wir uns erst einmal um das nötige Zubehör bemüht. Neben dem Malzpaket, benötigten wir vorallem einen Braukessel und jede Menge Zeit (8h) .  Dazu haben wir eine Malzmühle, einen 30 l Eimer, Messbecher, Bierhydrometer, Thermometer, Messzylinder, kleiner Topf, Silikonschlauch, Gärballon, drei Gläser, ca. 3 Liter Wein, PE – Rührspatel und eine Mostkelle benutzt. Während des Brauens haben wir dann noch ein größeren Edelstahlspatel und einen Speidel Saft Tauchsieder einsetzten müssen.  Auch ein Mostsieb hat uns bei der Vorbereitung und dann beim Läutern geholfen.
Zunächst haben wir das Malz und ein paar Maisflocken mit der Malzmühle geschrotet.

Nach der ersten Herausforderung ist nun das gesamte Malz in kleine (und leider zu kleine) Malzschrot Teile zerkleinert.


In Zwischenzeit haben wir ca 20 l auf ca. 2° C vor der ersten Temperatur nach Brauschema erwärmt. Mit erreichen dieser Temperatur haben wir nun bei ständigen rühren das geschrotete Malz zugegeben und nun mit verschiedenen Thermometern 20 min. versucht die vorgegebenen 50°C zu halten. Dann haben wir unseren Braukessel auf 63 °C erwärmt und weitere 40 min mit starken rühren die Temperatur konstant bei der angegeben Temperatur gehalten. Der nächste Temperatursprung war dann bis auf 73°C als nächstes an der Reihe und forderte auch hier 25 min. langes rühren. Die letzten 5 min haben wir dann die Maische auf 78°C erhitzt.  Wir haben beim Maischevorgang sehr schnell einen Edelstahlspatel eingesetzt, da die leichteren Rührwerkzeuge und die zunehmende Wärmeentwicklung nach jeder Möglichkeit der Arbeitserleichterung riefen. Unser Braukessel ist ein Edelstahl Einkoch- / Glühweintopf mit Temperaturregelung und Auslaufhahn. Der kleine Topf daneben ist unser Hefeansatz mit abgekochten Zuckerwasser und der Lager Bierhefe aus dem Malzpaket.

 

Der ph-Wert unseres Brauversuchs wurde natürlich vom Fachmann (Chemiker) überprüft und mit Milchsäure professionell auf den vorgegeben Wert von 5.5 angepasst.




Das Läutern – also das Trennen von Malz und Bierwürze – hat uns dann noch ein wenig herausgefordert.  Zum einen sind 78°C wirklich heiß für die Hände und zum anderen hat sich das feine schroten des Malzes zu beginn beim Filtern und Spülen als eher hinderlich erweisen. Da alle Beteiligten am Filtern und Spülen beteiligt waren, haben wir leider keine Fotos machen können. Die folgende 80 min. Kochdauer offenbarten uns die Schwachstelle unseres Braukessels, der sich bei ca. 95 °C abschaltet und damit dem Brauversuch die weitere Mitarbeit versagte. Aber mit der Unterstützung eines großen Tauchsieders aus dem Hause Speidel (Zweck entfremdet) konnten wir die Kochtemperatur locker erreichen. Selbstverständlich war auch hier ein beherzter Rühreinsatz der Hobbybrauer notwendig.

Während der gesamten Brauzeit haben wir verschiedene Weine aus unseren Probeausbauversuche von 2010 und 2011 eingenommen und verkostet.

Auch beim Kochen haben wir den ph-Wert (5.2) fest im Auge behalten und mussten auch einmal mit Milchsäure nachhelfen.

 

 

Nach 80 min. war es dann soweit. Der Braukessel wurde mit Hilfe einer Kühlspirale und einem Kaltwasseranschluss auf unter 25 °C runtergekühlt.

Mit der nötigen Abkühlung haben wir die Bierwürze in einen 20 L Glasballon zur Gärung mit unserem Silikonschlauch abgefüllt.

Der oben bereits erwähnte Hefestarter und die darin bestens gestartete Bierhefe wurde nun zur Würze in den Gärballon gegeben. Die Dichtemessung mit Hydrometer und Messzylinder hat eine Anfangsdichte von 1061 ausgegeben.

In der letzte Woche konnten wir dann die Gärung unseres ersten selbstgebrauten Bieres im Lager beobachten. Gestern haben wir dann das Jungbier mit ein wenig Zucker (7g/l) in

3x 3l Bierflachen mit Bügelverschluss und in

10 x Champagner Ecova Grün 0,75 l, 835 g, CC-Mündung

abgefüllt und hoffen nun auf eine gute Nachgärung. Wir haben 29er Kronkorken – silber – verwendet und haben den Corona Verkorker eingesetzt.  Unser Team muss diesen Verkorker in diesem Zusammenhang wirklich lobend erwähnen, die Standsicherheit und die schnelle Verarbeitung machen Lust auf weit größere Verkorkungsaktionen.

In der nächsten Woche werden wir dann das Bier für weitere 6-8 Wochen kalt lagern.