Neue Welt Reinzuchthefen – Anchor-Hefen Montag, 07. Juli 2014

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Im Zuge unserer Produkterweiterung können Sie ab sofort die Anchor – Neue Welt-Reinzuchthefen bei uns beziehen.

Die Neue Welt-Reinzuchthefen bestechen durch Ihre besonderen Eigenschaften:

– höchste Gärsicherheit auch ohne Rehydratisierungshilfen

– beste Kaltgäreignung

– Erzielung äußerst extraktreiche Moste

– hohe Aromabildung bei gleichzeitig hoher Toleranz für Zucker, Alkohol und Gerbstoffgehalt

Diese Eigenschaften der Anchor-Hefen ermöglichen den Ausbau von Spitzenweinen im Stile der Neuen Welt.

Die Neue Welt-Hefen aus dem Hause Anchor, Kapstadt, bestechen durch höchstes Gärpotential aufgrund der besonderen Kreuzung zweier Hefetypen.

Die sogenannte Hybridisierung der Hefestämme Saccharomyces cerevisiae und bayanus vereint die besten, nützlichsten Eigenschaften beider Typen.

Die Aromenfülle der cerevisiae und der robuste Charakter der bayanus vereinen sich in den Anchor-Hefen zu einem durchweg gelungenen Ergebnis.

 

Hefestamm ALCH I ALCH II NT 202 NT 112 NT 50 NT 45 NT 116 VIN 2000 VIN 13 VIN 7 WE 372 WE 14 N 96
Aromatische trockene Weißweine S S S E S S
Traditionelle trockene Weißweine E E S E
Weißweine, die im Fass ausgebaut werden S E
Fruchtbetonte Rotweine S E S E E S
Klassische Rotweine mit Alterungspotential S S E S S
Grudnweine für Branntweine/Destillate S E
Sektgrundweine E S S
Halbtrockene bis süße Weißweine S E
BSA Verträglichkeit E E S V E E E E E E E E V
Kältetolerant bei 13°C
Alkoholtoleranz über 16%vol
Killer positiv
POF negativ NT
Saccharomyces cerevisiae (cerevisiae)
Saccharomyces cerevisiae (bayanus)
Saccharomyces cerevisiae (Hybride)
Saccharomyces spp. Blend
  • S: sehr empfehlenswert
  • E: empfehlenswert
  • V: kann den BSA verzögern
  • NT: nicht getestet

Die Vorteile der hybriden Anchor-Hefen

 

Kerzengehäuse BECO INTEGRA® CART KB-Reihe Montag, 07. Juli 2014

Im Zuge unserer Produkterweiterung freuen wir uns, Ihnen in Zuknunft Kerzenfilter und die passenden Kerzengehäuse von BECO anbieten zu können.

BECO-INTEGRA_foto

Die BECO INTEGRA CART KB-Kerzengehäuse aus Eaton’s Begerow Product Line werden aus Edelstahl 1.4404 gefertigt und können zur Flüssigkeitsfiltration in der Getränkeindustrie verwendet werden. Diese Baureihe ist als 1-, 3-, 5-, 8-, 12-, 18-, 24- und 30-fach Ausführung (1 – 30 Filterkerzen) für die Vor- oder Sterilfiltration lieferbar.

 

Artikelnr. Anzahl Kerzen Länge Kerzen Abmessungen in mm Anschlüsse DIN11851 Inhalt Gewicht Zulässiger Druck in bar bei 150°C Zulässiger Druck in bar bei 40°C
Zoll A B C D Ein-/ Ausgang l kg Flüssigkeit Gas, Dampf Flüssigkeit Gas, Dampf
KB117X25 1 10 800 381 221 102 DN 25 3 7 7,5 7,5 10 10
KB127X25 1 20 1050 381 221 102 DN 25 4,8 8,2 7,5 7,5 10 10
KB137X25 1 30 1300 381 221 102 DN 25 6,7 9,4 7,5 7,5 10 10
KB147X25 1 40 1550 381 221 102 DN 25 8,6 10,6 7,5 7,5 10 10
KB337X40 3 30 1310 340 351 168 DN 40 17,8 21,4 7,5 7,5 10 10
KB347X40 3 40 1560 340 351 168 DN 40 23,1 23,4 7,5 7,5 10 8,6
KB537X50 5 30 1325 310 423 219 DN 50 29,1 22 7,5 6,8 10 6,8
KB547X50 5 40 1575 310 423 219 DN 50 38,2 24 7,5 5,2 10 5,2
KB837X50 8 30 1310 310 449 273 DN 50 49,7 33 7,5 4 10 4
KB847X50 8 40 1560 310 449 273 DN 50 63,9 36 7,5 3,1 10 3,1
KB123765 12 30 1430 326 547 350 DN 65 89 66 7 2,2 9 2,2
KB124765 12 40 1680 326 547 350 DN 65 113 70 7 1,7 9 1,7
KB183765 18 30 1450 325 604 400 DN 65 115 68 6,2 1,7 8 1,7
KB184765 18 40 1700 325 604 400 DN 65 146 74 6,2 1,3 8 1,3
KB243780 24 30 1475 310 616 450 DN 80 151 95 6,2 6,2 8 6,5
KB244780 24 40 1725 310 616 450 DN 80 190 100 6,2 5,2 8 5,2
KB303780 30 30 1500 310 712 550 DN 80 235 109 6,2 4,2 8 3,4
KB304780 30 40 1750 310 712 550 DN 80 293 117 6,2 3,4 8 3,4

 

Die für die Filtration benötigten Kerzen finden Sie selbstverständlich auch in unserem Shop.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Nähere Informationen zu Kerzengehäuse und Filterkerzen entnehmen Sie bitte den angehängten Dokumenten.

Bei bestehenden Unklarheiten können Sie uns selbstverständlich auch direkt kontaktieren.

 

Beco Integra Cart – Kerzengehäuse

Beco Membran PSplus-Filterkerze

Beco Membran PFplus-Filterkerze

Beco Protect TG-Tiefenfilterkerze

Weinbauseminar: Workshop im klostereigenen Weinberg Dienstag, 11. Februar 2014

Weinreben brauchen Schnitt – Rebanschnitt Sa, 22.2., bis So, 23.2.2014

Erfahren Sie direkt vom Winzer alles über den Rebanschnitt im Frühjahr. Welche Schnittformen werden an Saale und Unstrut verwendet, was ist ein Neuaufbau oder wie kann man eine Verjüngung vornehmen. Unser Weinbauexperte, Martin Gurks, Weinbautechniker von Weinbau24, gibt auf diese und weitere Fragen Antworten und ermöglicht zudem einen Blick in die Praxis.

Das Wochenende beginnt für Sie mit einem Blick in die Vergangenheit. Sie tauchen ein in die Klostergeschichte, werden durch die Anlage geführt, nehmen gemeinsam ein klösterliches Mittagsmahl ein und erfahren anschließend Wissenswertes über die Arbeit im Weinberg hinter erwärmten Klostermauern. Anschließend wandern Sie gemeinsam zum Weinberg, nehmen dort eine kleine Stärkung ein und beginnen mit ersten praktischen Arbeiten.

Der Sonntagvormittag ist von der praktischen Arbeit geprägt. Nach Ihrer körperlichen Betätigung im Weinberg können Sie sich ab Mittag bei einem individuellen Mittagsmahl von dem Wochenende erholen.

Kosten: 50,00 Euro

Anmeldefrist ist der 20. Februar 2014.

 

Buchung, Kontakt und Informationen unter:

Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben
Thomas-Müntzer-Straße 48; 06642 Kaiserpfalz OT Memleben
www.kloster-memleben.de, info@kloster-memleben.de
Tel.: 034672 60274
Fax: 034672 93409

Es besteht die Möglichkeit, im Kloster die Übernachtung hinzu zubuchen.

Doppelzimmer: 78 Euro

Einzelzimmer: 54 Euro

 

Elektrische Rebscheren zum ausleihen Dienstag, 28. Januar 2014

Alle in unserem Shop angebotenen elektrischen Rebscheren von Felco und Electrocoup können Sie auch ausleihen.

Pro Tag und Schere berechnen wir dafür 50 € exkl. MwSt. (59,50 € inkl. MwSt.) Natürlich könne Sie auch gleich ein ganzes Wochenende eine Schere nutzen.

Die Leihgebühr pro Wochenende beträgt dann 99 € exkl. MwSt.  (117,81 € inkl. MwSt.) Zudem erstellen wir Ihnen gern ein Angebot auch bei längeren Nutzungszeiträumen.

Bei Interesse schreiben Sie uns einfach eine e-mail oder rufen Sie uns an unter 0351/4828980.

Weitere Infos zu Dienstleistungen, Lohnarbeit und Leihgeräten erhalten Sie zudem auf unserer aktuellen Serviceseite unter service.weinbau24.de.  Sprechen sie unserer Mitarbeiter in Freyburg und Dresden per Mail oder Telefon an. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch ein gezieltes Angebot.

Änderung Sachkundenachweis bzw. Fortbildungspflicht im Pflanzenschutz Montag, 20. Januar 2014

Mit der Änderung im Pflanzenschutzgesetz hat sich auch der entsprechende Nachweis für die Sachkunde geändert. Alle Personen, die gewerblich Pflanzenschutzmittel anwenden, abgeben oder zum Pflanzenschutz beraten, benötigen künftig auf der Grundlage des Pflanzenschutzgesetzes vom 14.02.2012 eine Sachkundenachweiskarte, d.h. einen aktuellen Sachkundenachweis– nicht älter als drei Jahre –

Zu dem Personenkreis der Anwender zählen neben den Landwirten, Winzern und Obstbauern auch Mitarbeiter der Kommunen, Hausmeister sowie alle Dienstleister, die Pflanzenschutzmittel ausbringen.

Wo und bis Wann kann ich eine Sachkundenachweiskarte beantragen

Die Sachkundenachweiskarte kann ab Januar 2014 bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Sachsen: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) (Antrag)

Thüringen: Landwirtschaftsamt des jeweiligen Wohnortes (Antrag)

Sachsen-Anhalt: Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) (Antrag)

Zum Antrag sind zudem Nachweise über den anerkannten Berufsabschluss bzw. das Zeugnis über die Sachkundeprüfung in Kopie beizufügen.

Alle Winzer und Personen, die derzeit sachkundig sind, müssen bis Mitte 2015 den Antrag an die zuständige Behörde richten. Der Antrag mit den entsprechenden Nachweisen kann schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Bei der elektronischen Zusendung sind die Nachweise in lesbarer Form einzuscannen.  Das Antragsformular und die Übersicht zu den anerkannten Berufsabschlüssen für eine Sachkundenachweiskarte sind im Internet abrufbar.

Wenn kein Antrag bei der jeweilig zuständigen Behörde eingereicht wird, gilt die bisherige Sachkunde nur noch bis zum 26. November 2015.

Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung der Sachkundenachweiskarte kostenpflichtig ist und je nach Bundesland und Person ca. 30 – 60 Euro kostet.
Regelmäßig Fortbildungen ab 2014

Alle Traubenerzeuger und Winzer – Sachkundigen – sind zudem verpflichtet, innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren an einer anerkannten Fortbildung teilzunehmen.

Bitte beachten Sie , dass alle Sachkundigen, die vor dem 14. Februar 2012 einen Sachkundenachweis inne hatten damit nur noch einen Sachkundennachweis bis zum 31. Dezember 2015 besitzen . Personen dagegen, die sich ab dem 14. Februar 2012 in einer Aus-, Fort- und Weiterbildung befanden bzw. befinden, beginnt der Zeitraum ab der erstmaligen Ausstellung der Sachkundenachweiskarte.

Sobald Fortbildungsveranstaltungen zur Pflanzenschutzsachkunde in Sachsen, Thüringen und Sachsen- Anhalt angeboten werden, informieren wir Sie an dieser Stelle

Weitere Infos erhalten Sie zudem bei den zuständigen Behörden der Länder.
Antragstelle Sachkundenachweiskarte Sachsen:

LfULG, Außenstelle Rötha
Frau Schuster (Tel.: 034206 / 589-15), Frau Groß-Ophoff (Tel.: 034206 / 589-51)
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1, 04571 Rötha
Fax: 034206 / 589-60
E-Mail: Pflanzenschutzsachkunde.LfULG@smul.sachsen.de

Ansprechpartner LfULG Fortbildung:
Herr Prkno (Tel.: 0351 8928-3405)
E-Mail: ingolf.prkno@smul.sachsen.de
Antragstelle Sachkundenachweiskarte Thüring:

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft

Referat Pflanzenschutz

Frau Gößner (Tel.: 036427 / 868 122),

Herr Götz (Leiter Referat Pflanzenschutz) (Tel.: 0361 / 55068 – 0

Apoldaer Straße 4, 07774 Dornburg-Camburg

Fax: 036427-22340

Mail: pflanzenschutz@tll.thueringen.de

Antragstelle Sachkundenachweiskarte Sachsen-Anhalt:

Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Mitte
Sachgebiet Pflanzenschutz
Frau Müggenburg (Tel.: 03941 / 671 166), Frau Röhrig Tel.: (03941 / 671 167)

Große Ringstraße 20, 38820 Halberstadt

Fax: 03941/ 671 199

E-Mail: poststelle@hbs.alff.mlu.sachsen-anhalt.de

E-Mail: Irene.Mueggenburg@alff.mlu.sachsen-anhalt.de

E-Mail: Gudrun.Roehrig@alff.mlu.sachsen-anhalt.de

 

Übersicht

Fortbildung zur Erlangung der Sachkunde Pflanzenschutz gemäß § 9 Absatz 4 Pflanzenschutzgesetz:  Stand 20.01.2014

Widerruf bzw. Änderung der Anwendung von Basta Montag, 20. Januar 2014

Die EU / Bundesregierung hat für einige Gemüsekulturen die Anwendung des Herbizids Basta zum 13.11.2013 widerrufen. Eine Aufbrauchfrist besteht für diese Anwendungen nicht. Der Widerruf gilt auch für Mittel, die sich bereits beim Anwender befinden.

Zur Erläuterung für den Widerruf werden nicht auszuschließende Risiken für Säugetiere und Nichtzielarthropoden genannt. Die EU-Kommission hat zudem die Bestimmungen für den Wirkstoff Glufosinat (VO (EU) Nr. 365/2013) geändert. Danach dürfen glufosinathaltige Pflanzenschutzmittel nur noch für streifenweise oder punktuelle Anwendungen zugelassen werden und die Aufwandmenge darf max. 750 g Wirkstoff/ha je Behandlung bei max. 2 Behandlungen pro Jahr betragen. Die Bundesregierung hat deshalb einen max. Aufwand von 3,75 l/ha pro Behandlung sowie eine generelle Anwendung als Einzelpflanzen-, Reihen- oder Zwischenreihenbehandlung mit Spritzschirm bzw. Abschirmung festgelegt.

26./27.10. Weinlese auf dem Schlifterberg Montag, 14. Oktober 2013

Endlich stehen alle Termine für die diesjährige Weinlese fest.

Nachdem im vorigen Beitrag bereits die Weißburgunder-Lese angekündigt wurde, laden wir nun hiermit alle Weinpaten und Weininteressierte für den 26.10. zur Riesling-Lese und für den 27.10. zur Spätburgunder-Lese auf den Schlifterweinberg direkt im Herzen der wunderschönen Stadt Freyburg.

Wie auch bei der Weißburgunder-Lese ist der genaue Ablaufplan für die Lesetage noch nicht gemacht. Letzlich wird das Wetter über die Lese entscheiden.

Wir bitte alle Interessierten sich kurzfristig anzumelden, damit wir die Planung dementsprechend gestalten können.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Beitrag.

Weinbau24 erweitert sich. Filialeröffnung in Freyburg (Unstrut) am 03.08. Donnerstag, 25. Juli 2013

Es ist soweit. Nach erfolgreichen Jahren mit unserem Stammgeschäft baut Weinbau24 sein Angebot aus. Ab dem 03.08.2013 finden unsere interessierten Kunden eine zusätzliche Filiale in Freyburg (Unstrut). Wie schon in unserem Dresdener Geschäft werden hier Winzer, Weinanbauer, Weinausbauer, Obstbauer und Bierbrauer, als auch der interessierte Hobbyist mit sämtlichen notwendigen Produkten rund um die wichtigsten Themen der Welt, Wein, Bier, Saft und Spirituosen bedient. Neben Beratung und Verkauf wird es zudem einen Service rund um Weinberg und Obstgarten geben. Sei es Anpflanzen, Wachstumskontrolle, Pflanzenschutz oder Ernte, bei uns werden Sie bei jedem Anliegen kompetente Hilfe finden.

In unserem Sortiment werden Sie qualitative, hochwertige Ware namhafter Hersteller finden. Mit Weinbergspfählen von Linus, Artos oder Dr. Reisacher werden Ihre Drahtanlagen gelingen, mit den Zusatzstoffen und Hefen von Erbslöh oder Begerow werden Sie den perfekten Geschmack finden, in Behältern von Speidel werden Ihre Erzeugnisse auch noch nach langer Zeit munden, mit den angebotenen Pflanzenschutzmittel sorgen Sie für verlässliche Ernten.  Kommen Sie zu uns, und lassen Sie sich fachgerecht beraten.

Am 03.08. werden wir also unser ohnehin schon großes Angebot um ein Ladengeschäft in Freyburg erweitern. Zeitgleich zum stattfindenden Tag des offenen Weinkellers & Weinbergs geben wir allen Interessierten einen ersten Einblick in unsere Arbeit und unsere Leistungen.

Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Gäste, und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit der Weinbauregion Saale Unstrut.

Ihr Weinbau24-Team

Erreichen können Sie uns auf dem Jahnplatz 5 in 06632 Freyburg.


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Kälte und Nässe – Schlechte Süß- und Sauerkirschenernte erwartet Freitag, 12. Juli 2013

Die deutschen Obstbauern müssen in diesem Jahr mit einer unterdurchschnittlichen Ernte rechnen. Besonders die lang anhaltende Kälte und die Nässe im Frühjahr 2013 haben sich doppelt negativ gezeigt. Zum einen durch die Witterungsbedingte verschlechterte Blütenbildung und zum anderen durch den verminderten Insektenflug. In diesem Jahr werden die deutschen Marktobstbauern voraussichtlich 27.200 t Süß- und gut 12 300 t Sauerkirschen ernten und damit eine schlechte Kirschenernte einbringen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte eine erste Schätzung am 10. Juni 2013, darin liegt die erwartete Süßkirschenernte zwar über der Menge des Jahres 2012 von 23 000 Tonnen, allerdings liegt sie 16 % unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von knapp 32 300 Tonnen. Besonder bei der Sauerkirschernte wird die Menge 2013 voraussichtlich sowohl unter der des Vorjahres von gut 12 900 Tonnen (– 5 %) als auch unter dem Zehnjahresdurchschnitt von gut 25 800 Tonnen (– 52 %) liegen. Hier liegen aber die Gründe auch in der zurückliegenden gravierenden Reduzierung der Anbaufläche. So wurden in den letzten 6 Jahren seit 2007 ca. 35 % der ursprünglichen Anbaufläche gerodet. Zur Zeit werden auf einer Fläche von 2200 Hektar Sauerkirschen angebaut. Die meisten Sauerkirschen werden in Rheinland-Pfalz (620 Hektar) angebaut

Süßkirschen werden bundesweit auf einer Fläche von 5 200 Hektar angebaut, wobei hier der Schwerpunkt mit ca. 40 % also knapp 2 100 Hektar in Baden-Württemberg liegt.

(Quelle: Destatis)

Feuerbrandkrankheit auch im MDR Gebiet Freitag, 12. Juli 2013

Wie bereits in den regionalen Medien zu hören breitet sich die Feuerbrandkrankheit auch im MDR Gebiet schnell aus. In Sachsen Anhalt rund um den Süßen See sind einige Obstbestände mit dem Bakterium infiziert. Die existenzbedrohende Feuerbrandkrankheit stellt eine ernstzunehmende Gefahr für das Kernobst und andere anfällige Ziergehölze dar. Eine chemische Bekämpfung des Erregers „Erwinia amylovora“ wurde durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erlaubt. Die Anwendung von „Strepto“ oder „Firewall 17 WP“ wird dadurch möglich. Die Bekämpfung der gefährliche Bakterienkrankheit muss aber unter eine restriktive Handhabung der genannten Pflanzenschutzmittel gerade wegen der hiervon ausgehenden Gefahren insbesondere für Mensch, Tier und Umwelt erfolgen.

(Quelle: LANDWIRTSCHAFTLICHES TECHNOLOGIEZENTRUM AUGUSTENBERG (LTZ))

LTZ_StreptoStrategie-Merkblatt-2013