KIESEL Kellereitechnik bei Weinbau24.de Mittwoch, 25. Juli 2012

Wir freuen uns, dass wir in Zukunft die Firma G.A. Kiesel GmbH im MDR Gebiet vertreten dürfen. Die weithin geschätzte Kellertechnik der Heilbronner Produktionsfirma wird vielen Winzern und Weinerzeugern nicht unbekannt sein. Im Bereich der Kellertechnik sind wir nun in der Lage für Ihre Anfragen und Wünsche KIESEL Rohrleitungen, Pumpen, Rührgeräte, Reinigungstechnik, Flotationsklärung, Umkehrosmose, Wärmetechnik und Armaturen anzubieten.  Besonders das breite Angebot von KIESEL für jede Betriebsgröße, angefangen vom selbstständigen Winzer bis hin zu großen Genossenschaftskellereien, hat uns überzeugt, mit den guten Produkten von KIESEL die passenden Antworten auf Ihre Herausforderungen im Keller geben können.

Einige KIESEL Produkte werden Sie zur Information in den nächsten Wochen auch auf unserer Gewerbekundenseite  http://profi.weinbau24.de nachlesen können. Selbstverständlich möchten wir aber mit Ihnen ins Gespräch kommen und das passende Gerät für Ihren Keller und Ihr Vorhaben mit Ihnen auswählen.

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Ein kurzer Überblick auf die Schwerpunkte in der Zusammenarbeit mit KIESEL möchten wir aber  dennoch schon heute geben. Die Exzenterschneckenpumpen haben sich in den letzten Jahrzehnten in den Weinkellern  bzw. in der gesamten  Getränkeindustrie durchgesetzt und zählen heute wohl zu den am häufigsten eingesetzten Verdrängerpumpen. Neben der schonenden Behandlung von Most, Maische und Wein, einem nahezu pulsationsfreien und regulierbaren Förderstrom, ist sicher auch die Fähigkeit des Selbstansaugens ein Vorteil der Exzenterschneckenpumpe gegenüber anderen Techniken. Aber vorallem die universelle Einsatzmöglichkeit im Weinkeller, d.h. die Möglichkeit fast alle Medien zu fördern, egal ob flüssig oder hochviskos hat wohl den Siegeszug dieser Pumpenart begründet.

KIESEL Exzenterschneckenpumpen haben sich neben diesem allgemeinen Trend durch hohe Qualitätsanforderungen an sich selbst und Ihre Produkte als besonders geeignet für die Getränkeindustrie entwicklt. So ist der Pumpenhersteller KIESEL zertifiziert nach EN ISO 9001. Jede Pumpe unterliegt einer Endprüfung mit Prüfprotokollen. Die Ausführung aller KIESEL Produkte entspricht der CE-Norm und wird durch eine Konformitätsbescheinigung bei jeder Pumpe bestätigt.  Zudem garantiert die Firma G.A KIESEL  einen Ersatzteildienst innerhalb von 24 Stunden und den Erhalt der wichtigsten Ersatzteile für 15 Jahre.

Gute Gründe für den Kauf einer KIESEL Exzenterschneckenpumpe und für Weinbau24.de mit der Zusammenarbeit mit KIESEL zu beginnen.

KIESEL bietet für Ihre Anforderungen und für die Weinerstellung die Pumpen in den Baureihen M, B, FT, FTF und TP an. Für einen stationären Einbau können wir die Pumpen mit Flanschanschlüssen und Edelstahlgrundrahmen ausrüsten.

 

Pumpengrößen: SP 02 bis SP 30
Fördermenge: 10 ltr/h bis 200.000 ltr/h
Maximale Saughöhe: geodätisch bis 9 m WS
Maximale Druckhöhe: 6 bar einstufiger Stator, 12 bar zweistufiger Stator, 24 bar vierstufiger Stator
Maximale Temperatur: bis 145°C (Dämpfen mit Volldampf)

Protektion und Optimierung bei der Mostverarbeitung Samstag, 02. Juni 2012

Wir freuen uns besonderes , dass wir auf unsere Eröffnungsfeier auch Herrn Kanzler von Erbslöh Geisenheim für einen Kurzvortrag gewinnen konnten. Herr Kanzler wird mit seinen Ausführungen ein wenig der Weinsaison vorgreifen und zu bestimmten Aspekten der Mostverarbeitung  sprechen. Im Zentrum des Vortrages stehen dabei mögliche Optimierungen und natürlich Maßnahmen zum nachhaltige Schutz des Mosts. Diese Überlegungen tangieren letztlich alle Arbeiten von der Weinlese bis hin zur Herstellung eines klaren Gärmostes.  Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme.

Entwicklungsstadium der Rebe mit dem Handy erkennen Freitag, 11. Mai 2012

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Unter http://apps.baydir.de, einer Seite des Bayer Konzerns,   findet der interessierte Winzer und Obstbauer eine Reihe kleiner Helfer für die Arbeit auf dem Weinberg oder in der Obstplantage.

Besonders interessant finde ich die Wetterapp und die BBCH Bestimmer App.

Die BBCH Bestimmer App ist sicher auch für so manchen Hobbywinzer mit entsprechenden Handy  eine sinnvolle Einrichtung.  Alles weitere ist recht gut auf der Bayer Seite erklärt.

Rebenvorbestellung Dienstag, 14. Februar 2012

Die Rebenvorbestellungszeit geht in die heiße Phase.
Auf Grund der niedrigen Temperaturen und schlechten Witterungsverhältniss im Vorjahr erlitten viele Jungfelder starke Frostschhäden. Dies führt zu einer starken Begrenzung des Rebenangebotes in diesem Jahr. Einige Sorten sind schon zum jetzigen Zeitpunkt schwer lieferbar.

Eine schnelle und rechtzeitige Bestellung der Reben garantiert ihnen eine vollständige Belieferung im Frühjahr 2012.
Eine detailierte Beschreibung zu den einzellnen Rebsorten finden sie in unserem Weinbau-Wiki in der Sektion Wissen. Neben allgemeinen Informationen zu den Rebsorten finden sie auch spezielle Sortenmerkmale sowie Vor- und Nachteile.

Selbstverständlich beantworten wir auch persönlich ihre Fragen unter der Nummer: 0351-4828980 oder per E-Mail: info@weinbau24.de

Gern können sie auch in unserem neuen Laden auf der Carrierastraße 11-13 in Dresden-Übigau vorbei schauen.

Sollte Sie eine bestimmte Rebsorte wünschen, welche nicht in unserem Shop zu finden ist, z.b. – Bacchus, Blaufränkisch, Burgunder, Elbling, Faberrebe, Gamay, Gewürztraminer, Gutedel, Huxelrebe, Kerner, Lagrein, Limberger, Merlot, Morio-Muskat, Müllerrebe, Muskat-Ottonel, Neuburger, Ortega, Portugieser, Trollinger, Veltliner, Welschriesling, Zweigelrebe – können sie uns auch gern eine Mail als Anfrage senden. Der genaue Versandtermin wird in Absprache mit dem Rebproduzenten Volker Freytag und unter Berücksichtigung der Witterung festgelegt. (Ende März – April)

Einen Überblick über die bereits im Sortiment enthaltenen Pfropfreben finden sie hier.

Müller-Thurgau

Silvaner

Silvaner

Scheurebe

Scheurebe

Weißburgunder

Weißburgunder

Grauburgunder

Grauburgunder

Chardonnay

Chardonnay

Riesling

Riesling

Goldriesling

Goldriesling

Blauer
Portugieser

Saint Laurent

Regent

Dunkelfelder

Dornfelder

Dornfelder

Spätburgunder

Spätburgunder

 

800 Jahre Tradition – ohne Nachwuchs? Donnerstag, 23. Juni 2011

Die SZ (Sächsische Zeitung) hat in der Ausgabe vom 22.06.2011 eine halbe Seite ganz dem Elbdorf Zadel und der Sektprinzessin Heike Tietze gewidmet . Wenngleich der pathetische Zuschnitt des Beitrages nicht so recht in unser Format passt, wollen wir dennoch ein bisschen die angeschnittenen Themen wiedergeben. Auch weil schon jetzt bei der SZ der Beitrag nicht mehr öffentlich ist….?

Interessant sind vorallem die beschrieben Wege zum Weinbau vor der Wende. Also aus jener Zeit, als Weintrauben noch als eine harte Währung auf dem Markt galten und das damit verbundene Interesse möglichst viele Traube im Jahr zu ernten. Diese Mentalität ist trotz fühlbarer Veränderung im Hinblick auf das zu erreichende Traubengeld immer noch stark verankert. Sicher auch ein wenig begünstigt durch die veränderten Weinbaubedingungen in der Region halten heute immer noch einige am Masse – Credo fest und sind dennoch überrascht, dass der Nachwuchs nur wenig Interesse zeigt, in die mühsame Nebenerwerbsbeschäftigung als Winzer auf die alte mini Rebfläche einzusteigen.

Der Verweis auf die Nachwuchsprobleme und die Abwanderung von jungen Weinbauaktivisten könnte den Verantwortlichen im Weinbauverband, der Verpächter oder des Freistaates Motiv werden Struktur und Gesicht des sächsischen Weinbaues mittelfristig neu zu orientieren. Besonders die Zersplitterung der Weinberge in kleinste Parzellen und die geringe fachliche Unterstützung bei der Ansprache von Interessierten haben in einigen Anbaulagen zu grotesken Situationen geführt. Nur eine mittelfristige Zusammenlegung auf sinnvolle Rebflächen vom mehreren 1000qm kann das absehbare Bewirtschaftungsproblem lösen. Auch im Terrassenanbau sollten Anlagen entstehen, die einen tatsächlichen bzw. theoretischen Nebenerwerb erlauben. Der Einsatz von modernen Anbautechniken und Hilfsmitteln in neu geschaffenen größeren Rebflächen steigert nach unserer Überzeugung auch die Attraktivität des Weinbaues und rückt die geleistete Arbeitszeit in ein sinnvolles Verhältnis zum möglichen Erfolg. Die Steigerung der Motivation zur beruflichen Qualifikation der potentiellen Nebenerwerbswinzer könnte dann im Wirkungszusammenhang der eingebrachten Arbeitszeit im Weinberg und einem qualitativen Ertrag automatisch verzeichnet werden.

Aktuelle Statistik zu kontrollierten Pflanzenschutzgeräten Sonntag, 05. Juni 2011

Pflanzenschutzmittel gegen Unkräuter, Pilzkrankheiten oder Schädlinge auszubringen, ist Bestandteil der landwirtschaftlichen Praxis auf deutschen Äckern. Auf dem Höhepunkt der „Spritzsaison“ (März – Mai) legt das Julius Kühn-Institut in Braunschweig seine Statistik der Kontrollergebnisse der Spritz- und Sprühgeräte für Flächen- und Raumkulturen vor.

Im Jahr 2010 wurden 23.063 Sprühgeräte für Raumkulturen (wie Obst, Wein oder Hopfen) durch amtliche Kontrolle erfasst und bestanden alle die Kontrolle.

Der “Sprühgeräte-TÜV” ist in der Bundesrepublik seit 2002 im zweijährigen Turnus für alle Geräte im Weinbau verpflichtend Vorgeschrieben. Rechnet man die Zahlen der vergangenen zwei Jahre zusammen, so erfüllt jedes Spritzgerät, das derzeit auf deutschen Weinbergen eingesetzt wird, die technischen Anforderungen.

Das wichtigste Ergebins der regelmäßigen Kontrollen ist sicher der verbesserte Verbraucherschutz. Aber auch die positive Wirkung für die Umwelt darf dabei nicht unbeachtet bleiben. Insbesondere die Mängel an Pflanzenschutzgeräten hinsichtlich einer unausgewogene Verteilung oder defekte Düsen führten dazu, dass die Mittel nicht dorthin gelangen, wo sie ihren vollen Nutzen entfalten und somit die Umwelt und aber auch den Geldbeutel des Winzers unnötig belasteten. Der regelmäßige “Sprühgeräte -TÜV”ist ein wichtiger  Beitrag zum sachgerechten und ökologisch nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den deutschen Weinbaugebieten. Eine Erweiterung der Sprühgeräteüberwachung auf alle Geräte und insbesondere auf die Nützergruppe der Nebenerwerbswinzer sollte aber im Sinne der genannten Wirkung auf Umwelt, Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit dringend in Betracht gezogen werden. Die Statistik des  Julius Kühn-Instituts aus den letzten dreißig Jahren (Datenerfassung seit 1979) hat zudem gezeigt, dass ein kontinuierlicher Rückgang der Mängel etwa beim Tropfstopp oder der Querverteilung durch die Überprüfung umgesetzt werden konnte, auch weil die Pflichtkontrollen zu einem Umdenken bei den Winzern geführt haben.

Das Julius Kühn-Institut ist federführend bei der Harmonisierung der Pflichtkontrollen in Europa. Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass die Gerätekontrolle in Deutschland vorbildlich organisiert ist und einen technisch hohes Niveau erreicht hat. Der deutsche Weg und die Gerätekontrolle durch amtlich anerkannte Kontrollbetriebe kann deshalb auch bei Einführung einer EU-einheitlichen Überprüfungspflicht beibehalten werden.

Blattdüngung im Weinberg Mittwoch, 01. Juni 2011

Die Blattdüngung ist bei vielen Weinerzeugern eine feste Größe im Betreib. Besonders die kurzfristige Wirkung – immer dann wenn Mangelerscheinungen bei den Reben deutlich werden – wird als großer Vorteil der Blattdüngung unter den Winzern geschätzt. Die Chlorosebekämpfung kann als spezielles Anwendungsfeld des Blattdüngers bezeichnet werden. Auch in den letzten Jahren mit extremen Wetterbedingungen und verbreiteten Trockenstress und Kältestress konnte der rechtzeitigen und wiederholte Einsatz von Blattdünger Chlorosesymptome zum Teil kurieren.

Die Blattdüngung darf dabei aber nicht in Konnkurrenz zur normalen Grundversorgung mit Nährstoffen aus dem Boden verstanden werden, sondern lediglich als Ergänzung. Die Grundlage für eine ausgewogene Rebenernährung ist daher nur über eine bedarfsgerechte Bodendüngung und Bodenbearbeitung denkbar. Der überweigende Teil der Versorgung mit nötigen Nährstoffe, insbesondere Stickstoff, kann nur über das System Boden – Rebwurzeln erfolgen. Dies wird deutlich, wenn wir uns die Aufnahme von Stickstoff über einen Jahrezeitraum und ha Rebfläche veranschaulichen und die handelsüblichen Stickstoffgehalte in Blattdüngern vergleichen.

Die Ausbringung erfolgt zudem oft im Rahmen des Pflanzenschutzes und bindet keine zusätzliche Arbeitsressourcen. Die positiven Auswirkungen und sogar eine Steigerung der Qualität der Reben kann aber auch nur im Zusammenhang mit anderen fachlich- und zeitlich korrekt durchgeführten Kulturmaßnahmen erzielt werden.

Das Angebot im Handel ist in den letzten Jahren gerade im Bereich der Blattdünger und Wachstumsverstärker deutlich erweitert worden. Oft klagen Winzer und Weinerzeuger über den zum Teil unübersichtlichen Angebotsmarkt. Eine fachliche Beratnung kann daher sicher helfen.

Die Dosierungs- und Anwenderhinweise der Herstellers sollten zudem unbedingt beachtet werden, denn eine Überdosierung zu erheblichen Schäden durch Verbrennung führen kann.

Gern beraten wir Sie in Sachen Blattdünger und stellen Ihnen die nötige Wirkstoffkombination zur Verfügung. Sie können uns unter 0351 / 48 28 98 0 oder per Mail mail@weinbau24.de erreichen.

Rebenversand bei Weinbau24 Dienstag, 05. April 2011

Seit Montag versenden wir nun alle bestellten Reben an unsere Kunden.  Die große Nachfrage hat aber bei einigen Sorten zum völligem Ausverkauf geführt. Wir versuchen die Bestände in unserem Shop so aktuell wie möglich zu halten, bitte aber jetzt schon um Verständnis, wenn doch zusätzliche und neue Reben-Bestellungen nicht immer im vollem Umfang geleistet werden können.

Jeder Lieferung ist mit einer Pflanzanleitung versehen.Zudem können Sie gerne bei uns weitere Fragen per Telefon oder Mail stellen. Unser Team unterstützt Sie gern mit nützlichen Tipps bei der Neupflanzung und wünscht allen viel Erfolg mit den Reben.

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1. Hinweise zur Lagerung

Den geschlossenen Karton sollten sie immer kühl lagern (allerdings nicht unter Null Grad). Bei 2-3 Grad beträgt die maximale Lagerzeit 30 Tage, bei 4-10 Grad höchstens 5 Tage.

Vor der Pflanzung müssen die Reben unbedingt in Wasser gestellt werden. Dauer der Wässerung sollte mindestens 12 Stunden, maximal 36 Stunden betragen.

2. Das Pflanzen

Pflanzloch ca. 30-40 cm tief ausheben, die Rebe mit den auf 10 cm zurück geschnittenen Wurzeln, in das Pflanzloch eingeben und mit feinkrümliger Erde bedecken. (Bei Topfreben wird der verwurzelte Erdballen gesetzt). Danach kräftig wässern und das Loch komplett mit Erde auffüllen. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Veredlungsstelle mindestens 5 cm

über der Erdoberfläche ist. Sie sollte frei stehen damit sich keine Edelreiswurzeln

bilden und die Unterlage ihre Funktion verliert. (Schutz vor unterirdischer Reblaus)

>> In den Wintermonaten werden die Jungpflanzen mit einem Erdhügel abgedeckt und erhalten somit einen Schutz vor starkem Winterfrost. Im Frühjahr den Erdhügel wieder entfernen.

Wichtig beim Pflanzen!

>> Keinen Dünger oder Komposterde verwenden, die Wurzeln der Jungreben verbrennen und sterben ab.

>> Das Paraffin (Wachs) ist ein Schutz für den zurückgeschnittenen Trieb und soll nicht entfernt werden!

3. Die Pflege

Sobald die Augen der Rebe treiben, meistens sind es 2-3 Augen, wird der schönste Trieb ausgewählt und an einem Pflanzstab oder Spalier angebunden. Es ist sowieso empfehlenswert, das Wachstum durch ein Kletterspalier zu unterstützen.

Im ersten Jahr ist es wichtig einen kräftigen Stamm aufzubauen, von dem ausgehend kann man in den Folgejahren die Rebe mit einem Kordonschnitt in alle Richtungen erziehen.

>> Bei pilztoleranten Pflanzen besteht kaum Peronospora- und Oidiumbefall, der behandelt werden muß.

4. Der Rebschnitt

Die Rebe kann beliebig geschnitten und geformt werden. Sie trägt allerdings nur am einjährigen Holz ihre Früchte. Der Rebschnitt erfolgt in der Vegetationsruhe (Dezember – März).

Tipps zum Rebschnitt und Biegen nach dem Hagel Donnerstag, 25. November 2010

Der Bogrebenschnitt ist in der Praxis die übliche Schnittform. Ob sie jedoch nach einem Hagelschaden anzuwenden ist, hängt vom Schädigungsgrad ab und kann durch einen einfachen Test geklärt werden.

Ein paar Stöcke sollten probeweise geschnitten und gebogen werden, halten diese Ruten mehrere Tage dem Biegetest stand, kann auf Bogrebe geschnitten werden.

Das ist möglich da oft Schäden nicht zur Minderversorgung der Trauben oder zu Leitbahnbeschädigungen führen. Dieser Rebschnitt und das anschließende Biegen ist nach einem Hagel jedoch oft sehr Zeitintensiv. Zum einen können nur möglichst wundenfreie Ruten angeschnitten werden, was ein genaues ansehen des Zielholzes erfordert. Zum anderen muss das Biegen mit besonderer Vorsicht erledigt werden da beschädigte Ruten sehr schnell brechen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Wunden sich möglichst auf der Unterseite befinden. Empfehlenswert ist es bei Nässe zu biegen da die Ruten nicht so schnell brechen. Bei kritischen Stöcken ist es von Vorteil beim Rebschnitt eventuell eine Ersatzrute stehen zu lassen die nach einem guten Austrieb wieder entfernt werden kann.

Bei starkem Schaden  bleibt vielen Winzern nichts weiter übrig, als auf alternative Rebschnitt- und Biegeformen auszuweichen, schließlich geht es um die Sicherstellung des Ertrages im kommenden Jahr.

Zeigt sich beim Bogenschnitt eine erhöhte Bruchgefahr muss beim Biegen der Biegungsgrad verringert werden. Ein Flachstreckerschnitt ist in diesem Fall das Mittel zur Wahl. Es handelt sich dabei um eine oder zwei  kurz angeschnittene Bogreben, die flach auf den obersten Biegdraht aufgebunden werden.

Nach einem stärkerem Hagel stellt der V-Kurzstreckerschnitt eine Schnittmöglichkeit dar. Hierbei werden zwei kurze Ruten angeschnitten die an dem oberen Biegdraht in Form des Buchstaben V angebunden werden. Durch diese Form werden die Ruten nicht durch eine starke Biegung belastet.

Der Kordonschnitt stellt nach schweren Hagelschäden oft die beste Alternative dar. Sein Prinzip beruht darauf, dass einjährige Triebe auf der gewünschten Länge auf so genannte Zapfen geschnitten werden. Das Anschnittniveau an sichtbaren Augen beim Kordonschnitt sollte das des sonst üblichen Bogrebenschitts nicht wesentlich überschreiten. Als Faustregel gilt oft: mindestens eine Scherenlänge am Bogen zwischen zwei Zapfen. Restliches einjähriges Holz sollte sauber entfernt werden. Die verbleibenden Zapfen sollten oben auf dem Kordonarm sein. Abwärts und seitlich stehendes Holz ist zu entfernen um im Triebe mit aufrechter Wuchsrichtung zu fördern.

Wenn Sie noch Fragen zum Rebschitt oder zu anderen weinbaulichen Themen haben, können Sie uns gerne schreiben unter info@weinbau24.de . Oder Sie rufen an unter der Nummer: 0351–48 28 98 0.

In den Anbaugebieten Sachsen und Saale-Unstrut beraten wir Sie auch gerne vor Ort oder übernehmen Ihren Rebschnitt.

Max Tapener HT-B Bindezange Montag, 05. April 2010

Die Max Tapener HTB Bindezange ist eine sehr anwendungfreundliche und  vielfälltig  einsatzfähige Bindezange und wird im Gartenbau und Weinbau eingesetzt.  Das Bindematerial besteht aus farbigen PVC bzw. Papierbändern und Klammern. Alternativ zur  HTB Bindezange verwendet die Max Tapener HRF Bindezange Bindeschläuche an Stelle der Bänder.

Alle Bindezangen und Bindematerialien können Sie bei uns im Shop bequem bestellen.