Weinfest in Meißen 18.09.-20.09.2009 Sonntag, 12. April 2009

Das Weinfest in Meißen lockt jedes Jahr weit über die Freistaatsgrenzen hinaus Weinliebhaber in die Meißner Innenstadt. Auch in diesem Jahr sei auf den Festumzug verwiesen, der das Herzstück des Weinfestes ausmacht, am Sonntag um 11:00 Uhr startet die Umzug mit  Winzern  aus der Umgebung, der Stadt Meißen und vielen Weinbau –  Partnerstädte. Natürlich sind auch andere Meißner Vereine und Träger des öffentlichen Lebens am Festumzug beteiligt,  Spielmannszüge und Kapellen aus der Umgebung runden den Umzug musikalisch ab. Vor neben und vorallem nach dem Umzug bietet die Stadt Meißen typisch sächsische Gastlichkeit in vielen Lokalen, Wirtschaften und zu öffentlichn Veranstaltungen. Bis hoch zur Burg wird ganz Meißen unter dem Thema Wein seine Besucher verzaubern.

Weitere Infos gibt’s sicher bald unter www.touristinfo-meissen.de oder www.meissner-weinfest.de

Wasser und Wein Samstag, 11. April 2009

Mit der Novellierung der weinrechtlichen Vorschriften im deutschen Weinbau 2002 und dem darauf folgenden Trockensommer 2003 erlebte das Thema der Bewässerung im Weinbau eine breite Beachtung. Trotz vieler guter Erfahrungen mit dem Einsatz von druckkompensierten Tropfersystemen bleiben aber weiter viele Fragen offen. Die zunächste unterstellte reibungslose Übernahme der Bewässerung aus dem Mittelmeerraum hat sich eher als problematisch erwiesen, zumal die erheblichen Anschaffungs- und Anpassungskosten der Bewässerungsanlagen kaum von einer Ertragssteigerung begleitet oder gar ausgeglichen werden konnte. Auch gelingt es den Systemen nicht auf die beachtlichen Wuchs- und Bodenunterschiede auch schon in überschaubaren Anlagen adäquat zu beachten.  Die gängigen Bewässerungssysteme erlauben momentan noch keine wuchsabhängige Bewässerung. Die Mancherorts eingeführte Kombination von Bewässerung und Nährstoffabgabe, die sogenannte düngende Bewässerung, konnte nach Dr. Dietmar Rupp, Staatlicher Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (Weinsberg), noch nicht umfangreich nachgewiesen werden.
Das individuelle Gespühr und die Sachkunde des Weinbauers bilden auch in Ermangelung einer sinnvollen technischen Lösung das entscheidende Kriterium für eine ertragsorientierte und nachhaltige Bewässerung. Gerade die wuchs- und entwicklungsabhängige Wassergabe kann gegenwärtig kein System leisten, so ist gerade vor einer starken Bewässerung direkt nach der Blüte und bei fortschrittener Reife abzuraten. In unseren Breiten, dem Mitteleuropäischen Klima, ist auch in Hinsicht der Weinqualität eine zusätzliche Wassergabe erfoderlich, wenn wichtige Prozesse der Inhaltsstoffbildung in den Beeren gefährdet sind. Oder wie im Trockensommer 2003 augenscheinlich Schäden am Rebenwuchs feststellbar sind/drohen. Demgegenüber stehen natürlich besondere Lagen wie Terrassenanlagen und Anbaugebiete im Regenschatten, wo in jeder Saision die Bewässerung über den Erfolg entscheidet, dort kann ein System sicher bei der Ertragssicherung eingesetzt werden.