Auch bei der zurückliegenden AP Prüfung 2011 liegen die trockenen Weine (naturgemäß) im Anbaugebiet Saale/Unstrut wieder zahlenmäßig vorn. Aber auch ein paar besondere Tropfen sind unter den geprüften Erzeugnissen. Neben den 1030 Qualitätsweine b.A., beispielsweise 1 Perlwein b. A. und 17 Sekt b.A.
Die angestellten Partien umfassten 3.766.563 Litern Wein, 3.199 Liter Perlwein b.A. und 64.269 Sekt b.A. Ein Drittel der Partien erscheinen unter der Angabe der Einzellage, weitere 14 % unter der Angabe der Großlage. Lediglich 43 % werden ohne geografische Angabe auf dem Markt erscheinen.
Aber auch bei dieser AP Prüfung mussten einige Weine auf die Zulassung vergeblich warten. Die Ablehnungsquote nach Wiederspruch lag bei 3,5 Prozent (nach Anzahl der Anstellungen).
Ablehnungsgründe waren: Böckser, oxidativ, Muffton, unsauber in Geruch und Geschmack, UTA, mikrobiologisch unsauber, Medizinton, UHU-Ton, flüchtige Säure.
Bezogen auf die Weinart waren 707 Partien Weißweine (2.649.503 Liter), 235 Partien Rotweine (913.748 Liter) und 88 Partien Rose´/ Weißherbste / Rotlinge (203.312 Liter).
Quelle: vgl. Zeitung „Nachlese“ Ausgabe 1/2012 Seite 11











