Eröffnungsveranstaltung 08. Juni ab 18:00 Uhr Montag, 28. Mai 2012

Weinbau24.de ist jetzt in den neuen Geschäftsräumen in Dresden Übigau, wieder ein Stück näher an Ihnen und Ihren Wünschen. Natürlich möchten wir Ihnen unsere neuen Räume vorstellen und den Anlass nutzen uns für die zurückliegende Zusammenarbeit mit einer kleinen Eröffnungsfeier bedanken.

Zudem informieren wir Sie natürlich über neue Produkte aus unserem Sortiment. Wir freuen uns daher besonders, dass Herr Thielemann von Felco Deutschland in unserem Haus eine der ersten Produktvorstellungen der innovativen FELCO Schere 820 präsentieren wird. Außerdem konnten wir Herrn Kanzler von Erbslöh Geisenheim für einen Vortrag mit Themenschwerpunkt „Mostprävention“ gewinnen.

Wir freuen uns Sie am 08.06.2012 ab 18:00 Uhr in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Für das eine oder andere Glas Wein ist selbstverständlich gesorgt.

Eröffnung 08.06.12

Weinbau24.de
Carrierastr. 11 – 13
01139 Dresden

„Kurfürstliches Weinfest 2012“ im Stallhof des Dresdner Schlosses Donnerstag, 24. Mai 2012

Am 30. Juni und 1. Juli 2012 soll im Stallhof des Dresdner Schlosses ein „Kurfürstliches Weinfest“ stattfinden. Der sächsische Weinbauverband verspricht sich mit diesem Weinfest im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt  auch in Zukunft einen festen Festtermin für die nächsten Jahre zu schaffen. Die vielen Weinerzeuger und Weingüter, die jetzt schon Ihre Teilnahmen zugesagt haben, lassen auf ein schönes und interessantes  Weinfest hoffen.

Tage des offenen Weingutes in Sachsen 25. und 26. August 2012 Mittwoch, 16. Mai 2012

Wie im jeden Jahr findet am letzten Augustwochenende in Sachsen der Tage des offenen Weingutes statt. Weit über 20 Weingüter und Winzerhöfe zwischen Pillnitz und Diesbar-Seußlitz und auch einige linkselbische Winzer in Cossebaude und Pesterwitz werden ihre Weingüter und Weinberge für Interessierte und Weinliebhaber öffnen. Einige geben Ihren Gästen sicher auch die Möglichkeit einen Blick in den Weinkeller zu werfen oder mit dem Winzer eine Weinbergsführungen zu erleben.

Die sächsischen Weingüter werden sicher neben der obligatorischen kleine Weinprobe ihre ganz speziellen Angebote für Sie vorbereiten und  natürlich wird sich jeder Winzer mit den Besonderheiten seines Weingutes präsentieren.  Ob deftiger Winzerimbiss,  Traktorfahren im Weinberg oder eine Herausforderung bei einer  Blindverkostungen, Sie werden sicher auf Ihre kosten kommen. Aber auch die durchaus verbreitete  Schlenderweinproben mit Freunden und/oder der Familie sollte in der Zeit von 10:00 – 18:00 Uhr genügend Zeit eingeräumt sein. Unterstützt werden sie von einem Sonderbusverkehr zwischen Diesbar-Seußlitz und Radebeul. Dieses Jahr sollen Sie sogar die Bustickets erstmals vorab in allen bekannten Vorverkaufsstellen kaufen können.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf den ToW (Tag des offenen Weingutes) 2012

Kontakt und weitere Informationen erhalten sie hier im Blog oder beim Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V.

Tel.: 03521/76350 www.elbland.de

 


Entwicklungsstadium der Rebe mit dem Handy erkennen Freitag, 11. Mai 2012

http://apps.baydir.de/Styles/img/bay_dir_app_header_2.jpg

 

Unter http://apps.baydir.de, einer Seite des Bayer Konzerns,   findet der interessierte Winzer und Obstbauer eine Reihe kleiner Helfer für die Arbeit auf dem Weinberg oder in der Obstplantage.

Besonders interessant finde ich die Wetterapp und die BBCH Bestimmer App.

Die BBCH Bestimmer App ist sicher auch für so manchen Hobbywinzer mit entsprechenden Handy  eine sinnvolle Einrichtung.  Alles weitere ist recht gut auf der Bayer Seite erklärt.

Spargelwein aus Sachsen Donnerstag, 10. Mai 2012

In Sörnewitz (Coswig in Sachsen) präsentiert das Weinhaus Schuh einen eigenen Spargelwein.  Der unter der Bezeichnung  SPARGEL & WEIN geführt Riesling des Jahrgangs 2011 wird von der Winzerfamilie Schuh als  sehr lebendig beschrieben, die  frische Säure soll harmonisch in eine perfekt balancierte Restsüße eingebunden sein.  Der Riesling wird mit einer leuchtenden ins frische Gelb gehenden Farbe mit zart grünen Reflexen beschrieben.  Die Versprechungen des Winzers machen uns nicht nur neugierig auf den Geschmack, auch die frisch nach grünem Apfel und Limette duftende Nase lässt uns auf eine Probe hoffen, gern auch ohne Spargel.

 

(Quelle: http://weinhaus-schuh.de und Sächsische Zeitung  vom 28.04/29.04.2012)

Änderung der EU-Durchführungsbestimmungen zu den önologischen Verfahren Freitag, 04. Mai 2012

 

 

Rundschreiben Nr. 08/2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Amtsblatt der EU Nr. L 103 vom 13. April 2012 wurde die Verordnung (EU) Nr. 315/2012 der Kommission vom 12. April 2012 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 606/2009 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 479/2008 des Rates hinsichtlich der Weinbauerzeugniskategorien, der önologischen Verfahren und der diesbezüglichen Einschränkungen veröffentlicht und ist am 16. April 2012 in Kraft getreten.
Die Internationale Organisation für Rebe und Wein hat die Anwendungsbedingungen für einige, auch bereits in der EU zugelassene, önologische Verfahren geändert. Um auch den EU-Weinerzeugern die neuen Möglichkeiten einzuräumen, wird die Verordnung (EG) Nr. 606/2009 entsprechend angepasst.
So wird die Liste der zugelassenen önologischen Verfahren in Anhang I A der Verordnung (EG) Nr. 606/2009 wie folgt geändert:
In der Ziffer 10 (Liste der zur Klärung zugelassenen Stoffe) wird die Festlegung „Chitosan aus Pilsen“ durch „aus Aspergillus niger gewonnenes Chitosan“ und „Chitin-Clucan aus Pilsen“ durch „aus Aspergillus niger gewonnenes Chitin-Glucan“ ersetzt.
In Ziffer 31 werden die Grenzwerte für die Anwendung von Kupfersulfat oder Kupfercitrat zur Beseitigung eines geschmacklichen oder geruchlichen Mangels des Weines durch eine Ergänzung einer Ausnahmeregelung für Likörweine wie folgt gefasst:
„Verwendung bis zu einem Grenzwert von 1g/hl und unter der Voraussetzung, dass der Kup-fergehalt im behandelten Erzeugnis 1 mg/l nicht übersteigt, mit Ausnahme von Likörweinen, die aus dem Most ungegorener oder leicht gegorener Trauben gewonnen wurden und bei denen der Kupfergehalt 2 mg/l nicht übersteigen darf.“

Ziffer 41 „Verwendung von Polivinyllimidazol- und Polyvinylpolypyrrolidon-Copolymeren (PVI/PVP) zur Senkung des Kupfer-, Eisen- und Schwermetallgehalts“ wird gestrichen. Da die Anwendung dieser Verfahren nur unter der Einhaltung von der OIV veröffentlichter Anwen-dungsbedingungen zugelassen ist und die OIV noch keine derartigen Vorschriften erlassen hat, werden diese Verfahren aus Gründender Rechtsklarheit aus dem Anhang I A gestrichen.
Entsprechend der geänderten Ziffer 10 werden in den Ziffern 44 und 45 die Festlegungen „Behandlung mit Chitosan aus Pilsen“ durch „Behandlung mit aus Aspergillus niger gewonne-nem Chitosan“ und „Behandlung mit Chitin-Clucan aus Pilsen“ durch „Behandlung mit aus Aspergillus niger gewonnenem Chitin-Glucan“ ersetzt.
Die Anlage 6 „Vorschriften für Dimethyldicarbonat“ erhält folgende Fassung.
Anwendungsbereich
Dimethyldicarbonat kann Wein mit einem oder mehreren der folgenden Ziele zugesetzt wer-den:
a) Gewährleistung der mikrobiologischen Stabilität des in Flaschen abgefüllten Weins, der gährfähige Zucker enthält,
b) Verhinderung der Bildung von unerwünschten Hefen und Milchsärebakterien,
c) Verhindern der Gärung von Süßweinen, lieblichen und halbtrockenen Weinen.
Die unter den Buchstaben b) und c) genannten Anwendungsbereiche waren bisher nicht vor-gesehen.
Weitere Anforderungen für die Anwendung dieses Mittels sind:
• Bei Ziel a) darf der Zusatz erst kurz vor der Abfüllung in Flaschen erfolgen.
• Das verendete Erzeugnis muss den Reinheitskriterien der Richtlinie 2008/84/EG ent-sprechen.
• Diese Behandlung muss in die Weinbuchführung eingetragen werden.
Die bisherige Vorgabe, dass der Behandlung nur Wein mit einem Zuckergehalt von mindes-tens 5 g/l unterzogen werden darf, wurde gestrichen.
Als Folgeänderung der Streichung der Ziffer 41 von Anhang I A wird auch die Anlage 11 „Vor-schriften für die Behandlung mit PVI/PVP-Copolymeren“ gestrichen.
In Anlage 12 „Vorschriften für die Behandlung mit Kationaustauschern zur Weinstabilisierung“ wird in Ziffer 1 1. Spiegelstrich: „Der Wein wird zuerst kältebehandelt.“, durch die Formulierung „Der Wein kann zuerst kältebehandelt werden.“, ersetzt.

Weitere Änderungen der Verordnung sehen eine Anhebung der Höchstgrenzen des Schwefeldioxidgehaltes für bestimmte portugiesische Weine mit g.U./g.gA. (Anhang I B) sowie Änderungen für die Verwendung des traditionellen spezifischen Begriffes „vino generoso“ bei portugiesischem Likörwein vor.
Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem in Anlage beigefügten Abdruck des Verordnungstextes.
Mit freundlichen Grüßen
Gez. A. Blau

 

(http://www.weinbauverband-wuerttemberg.de/DATA/NEWS/2012/20120412EUErzeugnis1.pdf)

 

 

Entwicklungsstand der Reben Freitag, 04. Mai 2012

Das BEGEROW-Branchenteam Wein informiert heute im BEGEROW Newsletter über den

Der Entwicklungsstand der Reben – Informationen aus den einzelnen Weinanbaugebieten

DLR Mosel (Stand 26.04.2012)

Entwicklungsstand: Wollestadium bis Knospenaufbruch

Die Rebenentwicklung ist durch die kühle Aprilwitterung weitgehend stehen geblieben. In sehr guten Lagen befinden sich die Knospen kurz vor dem Austrieb. Die vorhergesagte Wetterlage mit steigenden Tages- und Nachttemperaturen zum Wochenende (28.04/29.04.2012) lässt den allgemeinen Austrieb in der jetzigen Woche erwarten. Dies entspricht etwa dem langjährigen Durchschnitt. In der Frostnacht am 17. April, mit lokal unterschiedlichen Tiefsttemperaturen, kam es Lagen- und Rebsorten- bedingt zu Schäden, jedoch nicht flächendeckend.

DLR Bad Kreuznach – Nahe / Mittelrhein (Stand 25.04.2012)

Dank des bisher anhaltend kühlen Wetters wehren sich die Reben hartnäckig und erfolgreich gegen den Austrieb! Seit  dem 18.4. ist im Weinberg nicht viel Sichtbares passiert. Ein krasser Gegensatz zu Aprilmonaten, wie wir sie in den letzten Jahren häufiger hatten, in denen aufgrund sommerlicher Wetterphasen die Vegetation regelrecht explodiert ist. So dauerte es 2009 nur 6 Tage vom Knospenschwellen bis zum Austrieb. Für dieses Jahr sind es bereits 22 und es werden noch ein paar wenige hinzukommen. Nachfolgend ein paar Ver-gleichsdaten:

 

Mit der massiven Erwärmung am Wochenende ist das phänologische Stadium Austrieb am Sonntag (29.04.2012) oder Montag (30.04.2012) erreicht worden.
Obwohl der April seinem traditionellen Ruf als launischer Monat gerecht geworden ist, hat sich am Wasserdefizit nichts Nennenswertes geändert. Es hat zwar an 12 von bisher 24 Tagen geregnet, in der Summe sind aber bisher leider nur 19 mm zusammengekommen. Dennoch ist die Situation nicht mit dem extremen Frühjahr 2011 vergleichbar, das nicht nur ungewöhnlich sonnig und dauerhaft warm war, sondern sogar bis Ende Mai (nur 10,8 mm im Mai) extrem trocken blieb. Auch dazu für Bad Kreuznach einige Vergleichsdaten:

 

 

Der Nachtfrost vom 16. auf den 17. April hat nur lokal begrenzt seine Spuren hinterlassen. Punktuell wurden zwar Ausfälle bis zu 50 % beobachtet, aber es handelt sich offensichtlich um keine großen Flächen; vorwiegend in aufgrund der Topographie gefährdeten Lagen an der unteren Nahe und Richtung Rheinhessen, wo die Augen überwiegend im fortgeschrittenen Wollstadium steckten.

 

DLR Rheinpfalz (Stand 25.04.2012)
Spätfrostgefährdung weiterhin gegeben – Pflanzungen nun durchführen!

Durch die recht kühle, aber für April typische Witterung, sind die Reben in ihrer Entwicklung in den vergangenen Tagen weitgehend stehen geblieben. Viele Augen verharren noch im Stadium Knospenschwellen bis Wollestadium. In geschützten Lagen und bei früh austreibenden Sorten wie Morio-Muskat oder Portugieser schimmern die Reben bereits grün. Vielfach zeigen die Augen auf ein und derselben Bogrebe sehr unterschiedliche  Austriebsstadien vom Knospenausbruch bis Zweiblattstadium. Diese Entwicklung ist bei kühlen Temperaturen häufiger festzustellen und noch kein Grund zur Sorge, eine Wuchsangleichung wird bei günstiger Witterung rasch stattfinden.

Bisher geringe Schäden durch Spätfröste

Verbreitet sind in der Nacht zum 17. April Fröste bis unter -4° C auf der Höhe der Bogreben aufgetreten. Am Boden waren die Temperaturen stellenweise noch tiefer. Glücklicherweise halten sich die Schäden im Weinbau sehr in Grenzen. Die Rebenentwicklung war noch nicht so weit fortgeschritten, dass diese Temperaturen große Schäden anrichten konnten. Triebe, die bereits erste Blätter abgespreizt hatten, waren dagegen gefährdet. Vor allem an bereits weit entwickelten Junganlagen hat es vereinzelt über 30% Triebschäden gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr sind jedoch die Beiaugen noch austriebsfähig und werden sicherlich für einen Ausgleich sorgen. Mit dem Biegen der Frostrute ist bei leicht geschädigten Reben noch abzuwarten, ob nicht die Beiaugen als Ausgleich der Schäden ausreichen. Zudem sind stehende Frostruten geschützter vor bodennahen Frösten als gebogene.

Winterfrost und hagelgeschädigte Reben
Die tiefen Temperaturen von Anfang Februar dieses Jahres haben kaum Augenschäden verursacht. Ob vereinzelt in Junganlagen Stammschäden aufgetreten sind, wird sich erst nach dem Austrieb zeigen. In kritischen Senkenlagen sollte beim Ausbrechen sicherheitshalber noch ein Bodentrieb belassen werden, der bei festgestellten Schäden
zum Neuaufbau des Stämmchens herangezogen werden kann. Vielfach wurden die Winterfrostschäden an den Stämmen aus 2010 (Kambiumschäden) erst im
Laufe des Sommers 2011 im vollen Umfang ersichtlich. Die Folge waren teilweise im Leitgewebe unterbrochene Stämmchen. Die Reben trieben anfangs zwar normal aus, stagnierten dann und wurden später gelb bzw. rötlich im Laub. Sie sind schließlich zum Spätsommer/Herbst vollständig abgewelkt, lediglich die Veredlung schnitt sich im
Winter noch grün.

Region Bad Mergentheim (Stand 24.04.2012)
Die seither sehr kühle Witterung hat den Vegetationsstart bis jetzt verhindert. Der erste bange Blick, nach dem Aufstehen, galt dem Thermometer und sehr oft lagen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und die Gefahr der Frostnächte scheint noch nicht beendet zu sein. Die Kühlphase im April hat das Rebenwachstum stark gebremst und das war gut so. Bei fortgeschrittener Rebenentwicklung hätten die Minustemperaturen von bis zu -7°C, in der Nacht zum 17. April, sicherlich zu weitaus höheren Spätfrostschäden geführt. Ende April 2011 waren je nach Lage und Sorte bereits zwischen 2 und 8 Blätter entwickelt.

 

Zur Zeit befinden sich die Reben, in normalen Anlagen, zwischen Wollestadium und Knospenaufbruch. Zum Monatswechsel April/Mai ist es  deutlich wärmer und die Vegetation wird dann in Schwung kommen. Bis zu den Eisheiligen Mitte Mai sind es dann noch zwei Wochen, in denen der bange Blick immer wieder zu den Wettervorhersagen geht.
Sorgen bereitet die anhaltende Trockenheit. Die geringen Niederschläge die bis jetzt gefallen sind, können die angespannte Situation nicht verbessern. Sollten die Bodenwasservorräte nicht baldmöglichst aufgefüllt werden, könnten auch die Ertragsanlagen bald darunter zu leiden haben. Derzeit wirkt sich die Trockenheit im Oberboden auf die frisch gepflanzten Junganlagen aus. Nach der Pflanzung sollten diese daher mit ca. 3 Liter Wasser angegossen werden. Dies gilt besonders auch für Maschinenpflanzung.

Region Kaiserstuhl (Stand 26.04.2012)
Der April bewahrte sein Gesicht: kühl und regnerisch. Die Regenmengen liegen in Südbaden im Schnitt bei rund 60 – 70 mm. Auffallend sind die deutlich geringeren Regenmengen im Bodenseeraum. Diese Umkehrung ist in den letzten Jahren öfters zu beobachten. Die Vegetationsentwicklung verläuft nach wie vor verhalten. Wir befinden uns im Stadium „Knospenaufbruch“ bis „Grüne Treibspitze sichtbar“. Wie immer in kühlen Phasen sieht man die sehr geschützten Weinberge, die schon fast das zweite Blatt entfaltet haben. In den kommenden Tagen wird  mit den angesagten höheren Temperaturen eine Beschleunigung der Entwicklung, die Natur ist gerichtet. Mit dem Wonnemonat Mai zeichnet sich ein Ende der kühlen Phase ab, sofern die Wetterprognosen so eintreten.

Region Heilbronn (Stand 23.04.2012)
Die Kühlphase im April hat das Rebenwachstum stark gebremst. Und das war gut so, denn deutliche Minustemperaturen bis zu minus 5° C in der Nacht zum 17. April hätten bei weiter fortgeschrittener Entwicklung ganz sicher zu starken Spätfrostschäden geführt. So sind lediglich einzelne Knospen, die schon etwas weiter entwickelt waren, den Temperaturen zum Opfer gefallen. Zur Zeit befindet sich das Rebstadium in normalen Anlagen zwischen Wollestadium und Knospenaufbruch. Ende April 2011 waren je nach Lage und Sorte bereits zwischen 2 und 8 Blätter entwickelt. Zum Monatswechsel April/Mai wird die Vegetation in Schwung kommen.

 

Bis zu den Eisheiligen Mitte Mai sind es dann noch zwei Wochen, in denen der bange Blick immer wieder zu den Wettervorhersagen geht. Der Oberboden ist durch die niederschlagsarmen Monate Februar, März und April sehr trocken. Frisch gepflanzte Anlagen sollten nach der Pflanzung mit ca. 3 Liter Wasser je Rebstock etwas gewässert werden. Dies gilt besonders auch für Maschinenpflanzung. Für Ertragsanlagen besteht noch längst keine Sorge wegen der Trockenheit. Erst wenn der gesamte Mai ebenfalls unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen brächte, kann auf Trockenstandorten an Wassergaben gedacht werden. Besonders bei steileren Weinbergen sollte bei offenen Böden auf ausreichenden Erosionsschutz geachtet werden.

(Quelle: http://www.begerow.com/index.php?id=711)