In vielen Fällen sind Gräser dirkete Konkurrenten im Ringen um Nährstoffe und Humus. Besonders die Verdichtung der oberen Bodenschicht (5–10 cm) durch starke Wurzlschichten verhindert eine optimale Weiterleitung von Wasser und Nährstoffen zu den unteren Bodenschichten und damit zur Rebwurzel. Da in den für die Rebe entscheidenden Bodenhorizont – der mittleren und unteren Bodenschicht – kaum Biomasse vorhanden ist und naturgemäß nur geringe mikrobielle Bodenaktivität ablaufen, wird die Rebe mit schlechterer Bodenlüftung und -durchmischung zusetzlich belastet. Die Folgen einer sinkenden Nährstoffaufnahme geht dann oft mit einem sinkenden Ertrag einher und kann sogar mit einer höheren Anfälligkeit gegenüber Rebkrankheiten zu großen Schäden in der Rebanlage führen.
In Versuchen konnte bestätigt werden, dass eine ausschließliche Begrünung mit ausdauernden Gräsern negative Auswirkungen auf die für den Weinbau wichtigen Parameter hat: bereits im 3. Standjahr ist der Stickstoffgehalt des Bodens niedriger und der Blütenansatz der Reben schon deutlich geringer, als bei anderen Bodenpflegeformen. Auch Wasserstress ist in trockenen Jahren deutlich zu erkennen.
Aber ohne Gräser geht es nicht. Ohne das starke Wurzelwerk und die Narbe der Gräser ist der Bewuchs nicht in der Lage einem Schlepper den nötigen Halt zu geben bzw. den Druck auf den Boden abzudämpfen. Erst durch die perfekte Kombination verschiedener Komponenten entsteht ein perfekter Pflanzenbestand.
WBM 7010
Mehrjährige Weinbergbegrünung mit Kräutern

Die tiefwurzelnde Mischungskomponenten von Planterra erschließen im Gegensatz dazu gerade die unteren Bodenschichten. Die Zusammensetzung von Wiesenrispe, Dt. Weidelgras, Gelbklee, Weißklee, Esparsette, Luzerne, Hornschotenklee, Sommerraps sowie Wiesenschwingel, Knaulgras, Ölrettich, Buchweizen, Spitzwegerich, Futtermalve, Wilde Möhre, Wegwarte, Wiesenknopf, Schafgarbe offnen den Boden und bahnen Nährstoffen und Wasser den Weg in die tiefer gelegenen Bodenschichten und damit zur Rebwurzeln. Die Mischung von Planterra wirkt der von Gräsern dominierten Begrünungen und dem damit verbundenen geringeren Humusaufbau wirkungsvoll entgegen und limitiert die Speicherfährigkeit von Nährstoffen und Wasser zu Gunsten der Weinreben.


Unvergessliche Erlebnisse eingehen; Spaß und Freude haben; Weinfachwissen erweitern; Kontakte knüpfen in der Weinwelt, Politik und Wirtschaft; Freundschaften knüpfen, Herausforderungen bewältigen; Kommunikationsvermögen erhöhen, Selbstbewusstsein steigern, Reisen und den eigenen Horizont erweitern… All dies bietet das Amt der Sächsischen Weinkönigin!
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