Hermann Müller aus dem Thurgau kreuzte die bekannten und bewährten Reben Riesling und Gutedel im 19. Jahrundert und kreierte die nach ihm und der Stadt benannte Sorte Müller-Thurgau, die geschmacklich mit einer leichten Muskatnote ihren Siegeszug antrat. Vor allem in Deutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn und Slowenien wird diese Weissweinsorte angebaut. Der Müller-Thurgau ist eine früh reifende Weissweinsorte und ist daher vorallem in nördlich gelegenen Weinanbaugebieten, wie dem Elbtal zu finden. Am besten entwickelt der Müller-Thurgau seine große Ertragskraft auf feuchten und tiefen Böden. Die erhöhte Anfälligkeit gegenüber des Falschen Mehltau und anderen Krankheiten zieht aber eine verstärkte Pflege nach sich.



