Weinbau und Weinkonsum 26. Februar 2010

Weinbau und Weinkonsum sind seit jahrtausenden Teil des europäischen Kulturguts. Die Europäische Union ist heute der weltweit größte Produzent und Exporteur von Wein und anderen Weinprodukten. Wein war und ist seit je her ein natürliches und ganz besonderes Produkt. Sein Geschmack, seine Textur, sein Körper, seine Farbe und sein Sortenreichtum machen den Wein zu einem vielfälltig eingesetzten Nahrungs- und Genussmittel.
Innnerhalb der EU gelten zur Wahrung der Authentizität und der Qualität des Weines, angefangen bei Weinanbau im Weinberg bis zum Verkauf an den Verbraucher umfangreiche und zum Teil strikte Regularien und Gesetze.

Ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Weinbau geht mit einem verantwortungsvollem Weinkonsum Hand in Hand, denn wer Wein in vollen Zügen genießen will, sollte sich ein wenig für den Weinbau und den gesamten Prozess der Weinerzeugung interessieren. Viele Parallelen zwischen Weinkonsum und Weinbau unterstreichen diese Wechselwirkung.

So könnte ein kleiner Einblick über die Hintergründe zu besonderen Aromen oder zum einzigartigen Charakter eines Weines durchaus hilfreich sein den Genuss zu vergrößern und könnte gleichzeitig  auch ein Verständnis für Qualität und Preis vermitteln. Auch die Trinkkultur unterstützt unseren Geschmack, gerade dann wenn wir uns Zeit nehmen oder Wein zu einem guten Essen trinken.Nur wer Wein langsam und moderat trinkt, kann seine komplexen Geschmacksnoten vollends schätzen und genießen. Maß halten im Weinkonsum ist dabei umso wichtiger und findet sich immer stärker im Weinbau in langfristige Entwicklungs- und qualitätsorientierten Ertragszielen. Eine kurzfristige und quanitative Absatzorientierung kann nur zu einer Endwertung einer Jahrtausenden gewachsenen Kulturgutes führen und muss von allen Beteiligten, Weinerzeugern, Händlern und Kunden verhindert werden.

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