Coswiger Winzer

  • Weingut Matyas
    Spitzgrundstraße 12, 01640 Coswig
    Telefonnummer: 03523 – 532612

1970 kam Matyas Probocskai, ein Mitarbeiter des ungarischen Forschungsinstituts für Wein- und Kellerwirtschaft nach Ostdeutschland. Er hatte den Auftrag für einige Zeit beim Aufbau der Sektkellerei in Radebeul helfen, und so arbeitete er dort als Önologe im Volksgut.

1998 erwarb er und seine Familie erste eigene Rebflächen an den Hängen des Friedewaldes, 2000 wurde an diesem Weinberg, am Rande von Coswig dann auch der Grundstein für den neuen Betrieb gelegt. Das Weingut erhielt allerdings den Vornamen des Winzers, da der ungarische Nachname für deutsche Zungen in der Regel nur sehr schwer zu bewältigen ist. Sein Besitz umfasst derzeit rund 6 Hektar. Zu den angebauten Rebsorten auf dem Gut gehören Goldriesling, Müller-Thurgau, Kerner, Grauburgunder, Weißburgunder, Scheurebe, Riesling, Bacchus, Traminer, Regent und der Spätburgunder. Dornfelder und Portugieser werden gemeinsam in einer roten Cuveé ausgebaut.

Der Winzer und Önologe Probocskai lässt im Keller ausserdem seine ganze Erfahrung in die pneumatische Kelterung der Trauben einfließen, wobei Partien auch mit der besonders schonenden Ganztraubenpressung verarbeitet werden.

So baut er im eigenen Keller jährliche 35.000 bis 40.000 Flaschen trockener Weine aus.

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  • Weinbau Andreas Henke
    Elbgaustraße 45, 01640 Sörnewitz
    Telefonnummer: 03523 – 534646

Das Weingut mit Vinothek ist eigentlich ein historisches Wasserwerk, und war früher von 1896 bis 1991 in Betrieb. Es hatte die Aufgabe Grundwasser aus der Nassau abzusenken, aufzubereiten und der Bevölkerung als Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.

Landwirt Henke gründete 1990 einen Mischbetrieb von ca. 160 Hektar Fläche, zu dem neben dem Feldbau auch Obstberge, Reiterhof „Hubertus“ und 7 Hektar Weinberge gehören. Die Rebhänge befinden sich auf vier Weinbergen und gehören zu den Lagen „Weinböhlaer Gellertberg“, „Proschwitzer Katzensprung“ und „Meißner Kapitalberg“.

Bis 2002 war Henke Traubenerzeuger, der Weinausbau geschah in der Erzeugergemeinschaft. Doch 2003 wurde das Wasserwerk saniert, und dann für die Kelterei ausgebaut. An- und ausgebaut werden Grauburgunder, Weißburgunder, Kerner, Riesling, Müller-Thurgau, die seltene Perle von Zala, sowie der Spätburgunder.

Riesling Sekt, Kerner Sekt, Prosecco Rosé, Brände und Liköre werden ebenso produziert und runden das Angebot ab.

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  • Weingut Walter Schuh
    Dresdner Straße 314, 01640 Sörnewitz
    Telefonnummer: 03523 – 84810

Walter Schuh stammt aus einer Winzerfamilie, der Urgroßvater baute schon vor dem zweiten Weltkrieg eigenen Wein aus. An ihn erinnern auch die Siegel auf den Fässern. Schuh ist ebenfalls Winzermeister, kaufte vor einiger Zeit ein marodes Bauernhaus und restaurierte es. Seitdem befindet sich dort die Produktionsstätte. 2008 kam ein zweiter Dreiseitenhof dazu, der ebenso saniert wurde. 5 Hektar Steillagen, Einzellage „Klausenberg“ ist Alleinbesitz des Gutes und ist neben dem „Kapitalberg“ Unterpfand der Traubenqualität.

Riesling, Grauburgunder, Elbling, Goldriesling, Blauer Spätburgunder, Regent und Dunkelfelder werden derzeit angebaut. Ausgebaut werden die Reben schon seit 10 Jahren von Winzermeister Holger Horter.

Zwei wichtige Auszeichnungen gab es 2010 für das Weingut: einmal den Marketingaward „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft im Freistaat Sachsen“ und die „Prämierung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft“ als beste Urlaubsadresse auf dem Land. Das verspricht so einiges!

Derzeit befindet sich der Betrieb in der Umstellungsphase auf Bioweinbau.

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  • Weingut Steffen Schabehorn
    Dresdner Str. 334, 01640 Sörnewitz
    Telefonnummer: 03523 – 73557

Die Weinbautradition der Familie begann schon vor rund 400 Jahren in Naumburg an der Saale und Ronneburg mit Böttchern, welche schon zu der Zeit den eigens angebauten Wein darin lagerten und ausbauten. Auch der Ur-Ur-Großvater hatte ein Händchen für den Weinbau, denn er war ab 1912 der 1. Vorsitzende des Obst- und Weinbauvereins der Lößnitz und zudem Fachlehrer für Obst- und Weinbau. Somit wundert es nicht, dass die Schaberhorns schon ab 1983 die ersten Rebenanbau zu verzeichnen hatten. 1994 wurde dann auch eine Rebanlage in Meißen erworben, und ein weiteres Jahr später kaufte sich die Familie einen alten Dreiseitenhof dazu und gründete dort ab 2000 das Weingut als Betrieb.

Heute können sie rund 3,5 Hektar Anlagen im „Meißner Kapitalberg“ und „Proschwitzer Katzensprung“ ihr Eigen nennen. Im Anbau befinden sich: Müller-Thurgau, Silvaner, Weißburgunder, Goldriesling, Ruhländer, Kerner, Bacchus, Riesling, Traminer, Regent, Frühburgunder, Blauer Spätburgunder und Dornfelder.

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